Schlagwort: Künstliche Intelligenz

  • ChatGPT im Alltag: 5 einfache Anwendungen, die jeder ausprobieren kann

    ChatGPT im Alltag: 5 einfache Anwendungen, die jeder ausprobieren kann

    Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur etwas für Computerexperten. ChatGPT kann uns bei vielen alltäglichen Aufgaben unterstützen – und das oft einfacher, als man denkt.

    Viele Menschen haben schon von ChatGPT gehört, wissen aber nicht genau, was sie damit anfangen sollen. Dabei braucht man weder Programmierkenntnisse noch besondere technische Fähigkeiten.

    Man schreibt einfach eine Frage oder eine Aufgabe – und ChatGPT versucht zu helfen.

    Hier sind fünf praktische Beispiele, die jeder ausprobieren kann.

    1. E-Mails und Briefe schreiben

    Du möchtest eine höfliche E-Mail an eine Firma schreiben oder dich über eine verspätete Lieferung beschweren?

    Schreib einfach:

    „Formuliere eine freundliche E-Mail an einen Händler. Meine Bestellung ist seit zwei Wochen nicht angekommen.“

    ChatGPT erstellt einen Vorschlag, den du anschließend anpassen kannst.

    2. Schwierige Texte einfach erklären lassen

    Behördenschreiben, technische Anleitungen oder komplizierte Fachbegriffe sind manchmal schwer verständlich.

    Versuche diese Frage:

    „Erkläre mir bitte in einfachen Worten, was eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ist.“

    Du kannst auch einen Text einfügen und um eine verständliche Zusammenfassung bitten. Persönliche Daten solltest du vorher entfernen.

    3. Reisen und Ausflüge planen

    Du möchtest einen Tagesausflug unternehmen oder eine neue Stadt entdecken?

    Beispiel:

    „Plane mir einen gemütlichen Tagesausflug nach Salzburg mit Sehenswürdigkeiten, einer Mittagspause und möglichst kurzen Fußwegen.“

    ChatGPT kann dir einen ersten Reiseplan erstellen.

    Wichtig: Öffnungszeiten, Eintrittspreise und aktuelle Verbindungen solltest du zusätzlich überprüfen.

    4. Kochen mit vorhandenen Zutaten

    Du hast Kartoffeln, Eier, Käse und etwas Gemüse zu Hause, aber keine Idee, was du kochen könntest?

    Frag ChatGPT:

    „Was kann ich aus Kartoffeln, Eiern, Käse und Paprika kochen? Bitte ein einfaches Rezept für zwei Personen.“

    Schon bekommst du Rezeptideen mit Zutaten und Zubereitungsschritten.

    5. Neues lernen – in deinem eigenen Tempo

    Du möchtest mehr über Smartphones, das Internet, Fotografie oder Künstliche Intelligenz erfahren?

    Probiere:

    „Erkläre mir Schritt für Schritt, wie ich ein sicheres Passwort erstelle. Verwende einfache Worte und praktische Beispiele.“

    Das Schöne daran: Du kannst jederzeit nachfragen, wenn du etwas nicht verstehst.

    Mein persönliches Fazit

    Ich beschäftige mich gerne mit neuen digitalen Möglichkeiten. Besonders an ChatGPT gefällt mir, dass man ohne große Vorkenntnisse anfangen kann.

    Natürlich macht KI auch Fehler. Deshalb sollte man wichtige Informationen überprüfen und nicht jede Antwort ungeprüft übernehmen.

    Aber wer ChatGPT einmal für kleine Alltagsaufgaben ausprobiert, entdeckt schnell, wie vielseitig diese Technologie sein kann.

    Kostenloser 7-Tage-Kurs: ChatGPT ab 50

    Du möchtest ChatGPT in Ruhe kennenlernen?

    In meinem kostenlosen Kurs „ChatGPT ab 50“ zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du die KI im Alltag einsetzen kannst.

    Du erhältst sieben leicht verständliche Lektionen per E-Mail – ohne komplizierte Fachsprache und in deinem eigenen Tempo.

    Jetzt kostenlos anmelden und ChatGPT entdecken!

    Weitere Informationen findest du auf thoenialois.eu.

  • ChatGPT wird zum digitalen Mitarbeiter – was ändert sich für uns?

    ChatGPT wird zum digitalen Mitarbeiter – was ändert sich für uns?

    2. November 2026 | KI & digitale Trends

    Bisher kennen viele Menschen ChatGPT vor allem als praktischen Helfer: Man stellt eine Frage, schreibt einen Text oder lässt sich etwas erklären.

    Doch die Entwicklung geht weiter. OpenAI arbeitet daran, die normalen Chatfunktionen und leistungsfähigere Arbeitswerkzeuge enger miteinander zu verbinden.

    Vom Antworten zum Erledigen

    Die Idee dahinter ist einfach: Statt jeden einzelnen Arbeitsschritt selbst auszuführen, soll man ChatGPT künftig auch umfangreichere Aufgaben übertragen können.

    Dazu gehören beispielsweise die Auswertung von Informationen, das Erstellen von Dokumenten oder die Unterstützung bei digitalen Arbeitsabläufen.

    Was ist neu?

    Laut aktuellen Berichten plant OpenAI, ChatGPT und seine Arbeitsfunktionen stärker zusammenzuführen. Ab Dezember sollen außerdem bestimmte aufwendige Nutzungen von ChatGPT und dem Programmierassistenten Codex gemeinsame Nutzungskontingente beanspruchen.

    Das bedeutet nicht, dass jede normale ChatGPT-Frage plötzlich auf ein neues gemeinsames Limit angerechnet wird. Entscheidend ist, welche Funktionen tatsächlich genutzt werden und welcher Tarif vorliegt.

    Was bringt das im Alltag?

    Stellen wir uns vor, jemand möchte einen kleinen Blog betreiben.

    ChatGPT könnte dabei helfen, Themen zu recherchieren, Texte zu strukturieren, Veröffentlichungen vorzubereiten und Ergebnisse auszuwerten.

    Das spart möglicherweise viel Zeit.

    Aber eines bleibt wichtig: Auch ein leistungsfähiger KI-Assistent kann Fehler machen. Besonders bei Nachrichten, Geldfragen oder technischen Änderungen sollte man Ergebnisse überprüfen.

    Meine persönliche Meinung

    Ich finde diese Entwicklung besonders spannend.

    Für mich liegt die Zukunft von ChatGPT nicht darin, immer längere Antworten zu schreiben. Viel interessanter ist, wenn die KI tatsächlich Arbeit abnimmt.

    Gerade für Menschen, die sich nicht täglich mit komplizierter Technik beschäftigen möchten, könnte das eine große Erleichterung werden.

    Allerdings müssen solche Funktionen einfach bedienbar bleiben. Und bevor eine KI etwas veröffentlicht, bezahlt oder verändert, sollte der Nutzer die Kontrolle behalten.

    Fazit

    ChatGPT entwickelt sich zunehmend vom Gesprächspartner zum digitalen Arbeitsassistenten.

    Ob diese Entwicklung wirklich ein Fortschritt wird, entscheidet sich nicht allein an der Technik, sondern daran, wie zuverlässig und verständlich sie im Alltag funktioniert.

  • Großbank Barclays streicht 5.000 Stellen – ersetzt KI jetzt unsere Arbeitsplätze?

    Großbank Barclays streicht 5.000 Stellen – ersetzt KI jetzt unsere Arbeitsplätze?

    Künstliche Intelligenz soll uns die Arbeit erleichtern. Doch was passiert, wenn Unternehmen dadurch weniger Mitarbeiter benötigen? Die britische Großbank Barclays liefert gerade ein Beispiel dafür, wie stark neue Technologien unsere Arbeitswelt verändern können.

    5.000 Arbeitsplätze sollen wegfallen

    Am 22. Oktober 2026 gab die britische Großbank Barclays bekannt, im Laufe dieses Jahres rund 5.000 Stellen abzubauen. Das entspricht ungefähr fünf Prozent der gesamten Belegschaft.

    Etwa 1.000 Stellen sind bereits weggefallen. Die übrigen 4.000 sollen bis Ende des Jahres abgebaut werden.

    Besonders betroffen sind interne Abteilungen und unterstützende Tätigkeiten, darunter auch Bereiche der Softwareentwicklung.

    Der Grund: Barclays möchte durch moderne Technologien, Automatisierung und künstliche Intelligenz effizienter werden und Kosten einsparen.

    Trotz steigender Gewinne werden Stellen gestrichen

    Was mich an dieser Nachricht besonders nachdenklich macht: Barclays steckt nicht etwa in einer schweren Verlustkrise.

    Im dritten Quartal 2026 erzielte die Bank einen Vorsteuergewinn von rund 2,3 Milliarden britischen Pfund. Das waren etwa zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

    Trotzdem werden Tausende Arbeitsplätze abgebaut.

    Das zeigt, dass Unternehmen heute nicht unbedingt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sein müssen, um Personal zu reduzieren. Auch höhere Produktivität und der Wunsch nach geringeren Kosten können dazu führen.

    Welche Aufgaben kann KI übernehmen?

    Gerade bei Banken gibt es zahlreiche Tätigkeiten, bei denen künstliche Intelligenz helfen kann.

    Beispielsweise kann KI:

    • Dokumente und große Datenmengen analysieren.
    • Wiederkehrende Verwaltungsaufgaben automatisieren.
    • Kundenanfragen vorbereiten oder beantworten.
    • Softwareentwickler beim Programmieren unterstützen.
    • Auffällige Transaktionen schneller erkennen.

    Was früher viele Arbeitsstunden benötigte, lässt sich teilweise in wenigen Minuten erledigen.

    Das klingt zunächst nach einem großen Fortschritt. Doch wenn Unternehmen dieselbe Arbeit mit weniger Personal schaffen, entstehen zwangsläufig Fragen zur Zukunft vieler Berufe.

    Ist wirklich KI für alle Stellenstreichungen verantwortlich?

    Hier sollte man genau unterscheiden.

    Barclays investiert bereits seit Jahren in die Modernisierung seiner Computersysteme und Arbeitsabläufe.

    Künstliche Intelligenz ist ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung, aber nicht die alleinige Ursache für den Stellenabbau.

    Die Bank selbst betont, dass auch vereinfachte Prozesse und andere technische Verbesserungen zur höheren Effizienz beitragen.

    Es wäre deshalb falsch zu behaupten, dass KI unmittelbar alle 5.000 Arbeitsplätze ersetzt.

    Trotzdem ist die Entwicklung ein deutliches Signal: KI kann dazu beitragen, dass Unternehmen künftig mit weniger Mitarbeitern auskommen.

    Was bedeutet das für Deutschland und Österreich?

    Auch bei uns setzen Banken, Versicherungen, Industriebetriebe und viele andere Unternehmen zunehmend auf künstliche Intelligenz.

    Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, Texte mit ChatGPT zu schreiben.

    KI kann Geschäftsprozesse verändern, ganze Arbeitsabläufe automatisieren und Mitarbeiter bei komplexen Aufgaben unterstützen.

    Für Unternehmen entstehen dadurch Chancen, wettbewerbsfähiger zu werden.

    Für Arbeitnehmer bedeutet es aber auch, dass sich manche Berufe stark verändern werden.

    Deshalb halte ich es für besonders wichtig, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter frühzeitig auf diese Veränderungen vorbereiten und Weiterbildung anbieten.

    Meine persönliche Meinung

    Wer meine Webseite kennt, weiß, wie sehr mich künstliche Intelligenz begeistert.

    Ich probiere gerne neue Anwendungen aus und staune immer wieder darüber, was heute bereits möglich ist.

    Trotzdem sehe ich diese Entwicklung nicht ausschließlich positiv.

    Wenn KI uns langweilige und wiederkehrende Aufgaben abnimmt, ist das für mich ein großer Fortschritt.

    Wenn dadurch aber Tausende Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, muss man auch über die gesellschaftlichen Folgen sprechen.

    Ich glaube nicht, dass wir den technologischen Fortschritt aufhalten können oder sollten.

    Aber ich finde, wir müssen darauf achten, dass nicht nur die Unternehmen von den Vorteilen profitieren, sondern auch die Menschen, die dort arbeiten.

    Fazit: KI verändert unsere Arbeitswelt schneller, als viele glauben

    Der Stellenabbau bei Barclays zeigt, dass künstliche Intelligenz längst wirtschaftliche Auswirkungen hat.

    Dabei entstehen neue Möglichkeiten, aber auch Unsicherheit für Beschäftigte.

    Die entscheidende Frage ist für mich deshalb nicht, ob KI unsere Arbeitswelt verändert. Das tut sie bereits.

    Die entscheidende Frage lautet: Wie gestalten wir diese Veränderung, damit möglichst viele Menschen davon profitieren?

    Was meinst du: Wird künstliche Intelligenz langfristig mehr Arbeitsplätze schaffen oder mehr Arbeitsplätze ersetzen?


    Quellen: Reuters und Euronews, 22. Oktober 2026.