Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Thema für Technologieunternehmen. Auch österreichische Banken setzen zunehmend auf KI. Die Raiffeisen Bank International zeigt jetzt mit beeindruckenden Zahlen, wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist.
Eine österreichische Bank setzt auf KI
Die Raiffeisen Bank International (RBI) mit Sitz in Wien hat eine eigene KI-Plattform entwickelt: RBI GPT.
Das System funktioniert in manchen Bereichen ähnlich wie ChatGPT, wurde aber speziell für die Anforderungen einer Bank entwickelt.
Am 22. Oktober 2026 veröffentlichte Microsoft neue Zahlen über den Einsatz künstlicher Intelligenz bei Raiffeisen.
<text weight=“medium“>Die Zahlen sind bemerkenswert:</text>
- Mehr als 20.000 Mitarbeiter nutzen RBI GPT.
- Über 160 KI-Anwendungen sind produktiv im Einsatz.
- Rund 14.000 KI-gestützte Arbeitsabläufe werden bereits verwendet.
- Etwa 1.700 sogenannte AI Pioneers unterstützen ihre Kollegen beim Einsatz der Technologie.
Das zeigt, dass künstliche Intelligenz bei Raiffeisen kein kleines Experiment mehr ist, sondern zunehmend zum Arbeitsalltag gehört.
Was macht RBI GPT eigentlich?
Die interne KI-Plattform hilft Mitarbeitern bei verschiedenen Aufgaben.
Beispielsweise können sie umfangreiche Dokumente zusammenfassen, Informationen schneller finden, E-Mails vorbereiten oder Fragen zu internen Vorschriften beantworten.
Gerade im Bankwesen gibt es unzählige Dokumente, Richtlinien und gesetzliche Anforderungen.
Hier kann KI eine große Unterstützung sein.
Statt lange nach einer bestimmten Information zu suchen, können Mitarbeiter eine Frage stellen und sich bei der Recherche helfen lassen.
Das spart möglicherweise viel Zeit, die für anspruchsvollere Aufgaben und die Betreuung von Kunden genutzt werden kann.
Datenschutz und Sicherheit sind besonders wichtig
Bei einer Bank ist der Umgang mit sensiblen Daten natürlich ein entscheidendes Thema.
Deshalb nutzt Raiffeisen eine kontrollierte interne KI-Umgebung mit klaren Regeln für Datenschutz, Zugriffsrechte und Sicherheit.
Die technische Grundlage bilden unter anderem KI-Dienste von Microsoft.
Ein wichtiger Grundsatz lautet dabei: Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt beim Menschen.
Das halte ich für besonders wichtig.
Denn auch eine leistungsfähige KI kann Fehler machen. Gerade bei Finanzfragen dürfen ihre Antworten nicht ungeprüft übernommen werden.
KI verändert die Arbeit – aber ersetzt sie auch Mitarbeiter?
Erst gestern haben wir uns auf meiner Webseite mit dem Stellenabbau bei der britischen Großbank Barclays beschäftigt.
Dort stellt sich die Frage, ob Automatisierung und künstliche Intelligenz langfristig Arbeitsplätze kosten werden.
Raiffeisen zeigt eine andere Seite dieser Entwicklung.
Hier steht zunächst im Vordergrund, wie Mitarbeiter KI als Unterstützung einsetzen können.
Die Bank investiert außerdem in Schulungen und interne Ansprechpartner, damit möglichst viele Beschäftigte lernen, mit den neuen Werkzeugen umzugehen.
Ob dadurch langfristig Arbeitsplätze entstehen, wegfallen oder sich verändern, lässt sich aus den veröffentlichten Nutzungszahlen allein nicht ableiten.
Was können andere Unternehmen daraus lernen?
Ich finde, das Beispiel Raiffeisen ist nicht nur für Banken interessant.
Auch kleinere Unternehmen können sich überlegen, bei welchen Aufgaben KI sinnvoll helfen könnte.
Das muss nicht gleich eine eigene Plattform wie RBI GPT sein.
Oft beginnt es mit einfachen Anwendungen: Texte vorbereiten, Informationen zusammenfassen, Ideen sammeln oder wiederkehrende Arbeiten vereinfachen.
Wichtig ist dabei, klein anzufangen, Erfahrungen zu sammeln und Datenschutz sowie Qualität nicht zu vergessen.
Meine persönliche Meinung
Mich begeistert künstliche Intelligenz jeden Tag aufs Neue.
Besonders spannend finde ich, dass wir inzwischen immer mehr Beispiele aus Österreich sehen, bei denen KI tatsächlich eingesetzt wird.
Raiffeisen GPT zeigt für mich, dass diese Technologie längst in der Praxis angekommen ist.
Gleichzeitig frage ich mich, wie sich dadurch die Arbeitswelt in den nächsten fünf oder zehn Jahren verändern wird.
Ich hoffe, dass Unternehmen KI vor allem dazu nutzen, ihre Mitarbeiter zu unterstützen und ihnen neue Möglichkeiten zu eröffnen.
Denn für mich sollte der Mensch auch in einer zunehmend automatisierten Welt im Mittelpunkt stehen.
Fazit
Mit mehr als 20.000 Nutzern und zahlreichen produktiven KI-Anwendungen zeigt die Raiffeisen Bank International, wie weit künstliche Intelligenz in einem großen österreichischen Unternehmen bereits verbreitet ist.
Natürlich sagen diese Zahlen noch nicht alles über den tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzen aus.
Aber sie machen deutlich: KI ist keine ferne Zukunft mehr. Sie verändert bereits heute unseren Arbeitsalltag.
Was meinst du: Wird KI in Unternehmen künftig vor allem eine Hilfe für Mitarbeiter sein – oder langfristig viele Arbeitsplätze ersetzen?









