Siemens und NVIDIA zeigen: So verändert künstliche Intelligenz unsere Fabriken

Siemens und NVIDIA setzen auf künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge, um Produktionsabläufe zu simulieren und Fabriken effizienter zu gestalten.

Künstliche Intelligenz schreibt längst nicht mehr nur Texte oder erstellt Bilder. Sie hilft inzwischen auch dabei, Maschinen zu steuern, Produktionsabläufe zu verbessern und ganze Fabriken digital zu planen. Siemens und NVIDIA zeigen, wie die Industrie der Zukunft aussehen könnte.

Wenn eine Fabrik zuerst am Computer entsteht

Eine Fabrik planen, Maschinen aufstellen und Produktionsabläufe testen – das ist normalerweise aufwendig und teuer.

Doch was wäre, wenn man viele dieser Schritte zuerst am Computer ausprobieren könnte?

Genau hier kommen sogenannte digitale Zwillinge ins Spiel.

Dabei wird eine virtuelle Nachbildung einer Maschine, einer Produktionslinie oder sogar einer ganzen Fabrik erstellt.

Mithilfe künstlicher Intelligenz können Unternehmen verschiedene Abläufe simulieren und mögliche Probleme erkennen, bevor sie in der echten Produktion auftreten.

Siemens und NVIDIA arbeiten zusammen

Der deutsche Technologiekonzern Siemens und der amerikanische KI-Spezialist NVIDIA arbeiten daran, künstliche Intelligenz stärker in industrielle Prozesse einzubinden.

Ein Beispiel ist das Siemens-Elektronikwerk in Erlangen.

Dort werden digitale Technologien eingesetzt, um Produktionsprozesse besser zu planen und zu optimieren.

KI kann dabei helfen, große Datenmengen auszuwerten, mögliche Engpässe zu erkennen und unterschiedliche Produktionsabläufe miteinander zu vergleichen.

Siemens sieht bei bestimmten Entwicklungsprozessen ein erhebliches Einsparpotenzial. Solche Angaben sind allerdings nicht automatisch auf jede Fabrik übertragbar.

Was bedeutet das für die Mitarbeiter?

Diese Frage finde ich besonders interessant.

Wenn KI immer mehr Aufgaben übernimmt, werden dann weniger Menschen benötigt?

Ich glaube, dass sich vor allem die Tätigkeiten verändern werden.

Wiederkehrende Aufgaben könnten stärker automatisiert werden. Gleichzeitig braucht es Menschen, die Maschinen überwachen, Entscheidungen treffen und neue Technologien sinnvoll einsetzen.

Natürlich kann die Automatisierung auch Arbeitsplätze verändern oder einzelne Tätigkeiten überflüssig machen.

Deshalb wird Weiterbildung in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen.

Eine große Chance für Europas Industrie

Gerade für Deutschland und Österreich könnte diese Entwicklung interessant werden.

Unsere Industrie steht unter erheblichem Wettbewerbsdruck. Hohe Energiekosten, internationale Konkurrenz und der Fachkräftemangel machen vielen Unternehmen zu schaffen.

Wenn künstliche Intelligenz dabei hilft, Material einzusparen, Produktionsfehler zu vermeiden und Maschinen effizienter einzusetzen, könnte das ein wichtiger Vorteil sein.

Allerdings müssen sich solche Investitionen auch wirtschaftlich rechnen.

Nicht jedes Unternehmen kann sofort Millionen in neue Technologien investieren.

Meine persönliche Meinung

Ich beschäftige mich täglich mit KI und bin immer wieder erstaunt, wie schnell sich diese Technologie entwickelt.

Besonders spannend finde ich, dass KI inzwischen weit über ChatGPT hinausgeht.

Wenn eine komplette Fabrik virtuell getestet werden kann, bevor eine Maschine tatsächlich aufgestellt wird, zeigt das für mich, welches Potenzial in dieser Technik steckt.

Trotzdem sollte der Mensch weiterhin im Mittelpunkt stehen.

Technologie sollte uns unterstützen und unsere Arbeit erleichtern – nicht einfach nur Menschen ersetzen. Quelle: Siemens – Unternehmensinformationen und Technologien

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